Heinrich Kahr wurde am 14.Dezember 1888 in Linz als Heinrich Katz geboren.
Kahr promovierte 1911 an der Medizinischen Fakultät in Wien.
1930-1936 war er Leiter der Wiener Hebammenklinik, 1936 erfolgte seine Ernennung zum Vorstand der ersten Wiener Frauenklinik.
1938 wurde Kahr vom NS-Regime pensioniert und zog sich daraufhin in seine Privatpraxis zurück.
Nach dem Ende der NS-Zeit wurde er zum Leiter der zweiten Wiener Frauenklinik ernannt. Kahr galt als ausgezeichneter Operateur, als guter Arzt und als hervorragender Lehrer und Rhetoriker.
Er starb am 8. September 1947 nach langem, schwerem Leiden.

Hans Pernter wurde am 3. Oktober 1887 in Wien geboren. Nach seinem Schulabschluss studierte er Physik und Geographie an der Universität Wien, wo er bereits 1911 promovierte. Als Doktor arbeitete er zuerst als Hochschulassistent, bevor er im Jahr 1922 als christlich-sozialer Politiker der Sekretär des Unterrichtsministers wurde. In den Jahren von 1932 bis 1934 waren die Kunstsektion und die Bundestheater unter Pernters Leitung. Ins Unterrichtsministerium zurückgekehrt arbeitete er zuerst als Staatssekretär und dann zwei Jahre als Bundesminister für Unterricht. Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs im März 1938 wurde Hans Pernter mit dem ersten Transport, dem sogenannten „Prominententransport“, ins KZ Dachau deportiert und anschließend noch nach Mauthausen. Diese politische Freiheitsstrafe endete 1941, doch danach engagierte er sich im Widerstand und nach dem missglückten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Hans Pernter erneut verhaftet. Er kam erst nach der Befreiung Wiens aus dem Gefängnis. Noch im Jahr 1945 war er einer der Mitbegründer der österreichischen Volkspartei (ÖVP) im Wiener Schottenstift. Hans Pernter wurde sogleich geschäftsführender Parteiobmann und Abgeordneter im Nationalrat, ehe er im Jahr 1951 im Alter von 63 Jahren verstarb.

Arnolt Bronnen, eigentlich Arnold Hans Bronner, wurde am 19. August 1895 in Wien geboren. 1920 zog Bronnen nach Berlin, im selben Jahr erschien sein Stück Vatermord, das ihn berühmt machte und für das er den Kleist-Preis erhielt. In der Folge freundete sich Bronnen mit Bertolt Brecht an, mit dem er bis 1926 wiederholt zusammenarbeitete.
Spätestens ab 1927 näherte sich Bronnen stärker völkischen, rechten Kreisen an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten unterzeichnete er das „Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ für Hitler. Bronnens Stellung zum Nationalsozialismus war umstritten, da ihm einerseits seine frühen linken Umtriebe vorgeworfen wurden, er aber andererseits schon vor der Machtübernahme der Nazis diese unterstützt hatte.
Ab 1944 schloss er sich Widerstandsgruppen an und kam im April 1945 ins Salzkammergut. Trotz seiner langjährigen Unterstützung der Nationalsozialisten wurde Bronnen von den dortigen Partisanen wegen seiner Verdienste im Widerstand, aber auch wegen seiner Englischkenntnisse, den Amerikanern als Bürgermeister von Bad Goisern vorgeschlagen. So wurde Bronnen vom 7. Mai bis 7. Juli 1945 dort erster Nachkriegsbürgermeister. 1947 veröffentlichte Bronnen eine Rechtfertigung seiner politischen Vergangenheit und arbeitete in der Folge in Österreich am Theater und für den Film. 1951 wurde er Dramaturg am Neuen Theater in der Scala Wien.
In dieser Zeit wurde er von den Bürgerlichen wegen seiner KPÖ-Mitgliedschaft zunehmend angefeindet, wegen seiner Nähe zu Joseph Goebbels aber auch von der Linken. Dies machte eine weitere Karriere im österreichischen Kunstbetrieb zunehmend schwierig. 1955 entschloss sich Bronnen deshalb nach Ost-Berlin zu übersiedeln. In Ost-Berlin arbeitete Bronnen unter anderem beim Berliner Ensemble. In der DDR konnte Bronnen jedoch nicht mehr wirklich Fuß fassen und mit Brechts Tod 1956 verlor er einen seiner wichtigsten Fürsprecher.
Am 12. Oktober 1959 starb Arnolt Bronnen in Ost-Berlin.

Albert Armin Ehrenzweig wurde 1906 in Herzogenburg, Niederösterreich, geboren und starb 1974 in Berkeley, Kalifornien. Er war ein österreichisch-amerikanischer Rechtswissenschaftler, der nach seiner Emigration 1938 zu einem der bekanntesten Rechtsgelehrten auf dem Gebiet des Privatrechts und des interlokalen Kollisionsrechts der Vereinigten Staaten wurde. Sein Lehrbuch Treatise on the Conflict of Laws wurde zum Standardwerk.
Albert Armin Ehrenzweig entstammte einer angesehenen Juristenfamilie. Vater Albert Ehrenzweig (1875-1955) war ein bedeutender Fachmann im Versicherungsrecht, sein Onkel, Armin Ehrenzweig (1864-1935), war Verfasser eines Standardwerks zum österreichischen allgemeinen Privatrecht.
Nach seinem Studium in Wien, Paris und Heidelberg promovierte er 1928 an der Universität Wien, wo er sich 1937 auch im Fach „Bürgerliches Recht“ habilitierte und als Konsulent ausgezeichnet wurde.
1938 emigrierte der als „nichtarisch” eingestufte, bekennende Katholik Ehrenzweig zunächst nach Großbritannien, wo er an der Universität von Bristol einen weiteren juristischen Abschluss mit Auszeichnung erwarb. Mit finanzieller Unterstützung der englischen Hilfsorganisation „Society for the Protection of Science and Learning“ kam er 1939 in die USA. Er erhielt ein Stipendium des von Carl Joachim Friedrich und David Riesman gegründeten „American Committee for the Guidance of Professional Personnel“, mit dem er an der Universität von Chicago studieren und 1941 einen Abschluss als Doctor of Law erreichen konnte.
1948 wurde Ehrenzweig an die University of California, Berkeley berufen, wo er mit Stefan Riesenfeld die rechtsvergleichenden Studien ausbaute und bis zu seinem Tod 1974 lehrte.

gehmitunsUnsere Schüler und Schülerinnen hatten mit tollem Einsatz, großer Kreativität und unermüdlichem Eifer bei unserem Adventnachmittag am 29.11.2013 mehr als € 3.600,- für den Verein „Geh mit uns“, der junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen betreut, erwirtschaftet.

1awinterwaldGeführt von einem Förster der MA 49 lernte die 1A am 13. 1. 2014 im Rahmen des Biologieunterrichts den Wald und seine Tiere im Winter kennen.

... und die 1B besucht den Christkindlmarkt im Türkenschanzpark.

001 Prag von Vysehradkl

Pragreise der 8A mit Frau Prof.Kytir und Frau Prof Mathé:

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