| Ausschreibung eines Wettbewerbes |
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Im Döblinger Gymnasium, dem G 19, Gymnasiumstraße 83, befindet sich im Stufenaufgang des älteren Traktes ein so genanntes „Kriegerdenkmal“, das der im Krieg gefallenen Schüler und Lehrer des Ersten und in einer Erweiterung der des Zweiten Weltkrieges gedenkt. Anlässlich der 50- Jahr- Feier der Schule wurde im Jahre 1935 von Ernst Peche, einem illegalen Nationalsozialisten und Lehrer des BG19, eine Gedenktafel entworfen und angebracht. Diese, wie auch die nach 1945 hinzugefügte Marmorummantelung, erinnern in militaristischer Weise an diese Gefallenen.
Für die Verwirklichung dieses Projektes werden Studentinnen und Studenten der Wiener Kunstuniversitäten eingeladen, ihre Ideen einzureichen, mit denen sie das vorhandene Denkmal künstlerisch in Frage stellen bzw. in den historischen Kontext stellen. Gedacht ist an eine dauerhafte künstlerische Intervention zu oben genanntem Sachverhalt. Es werden Lehrende gebeten, die Teilnehmenden bei der Entwicklung ihrer Idee zu unterstützen. Eine Jury wird sich Anfang Juni für eine Arbeit entscheiden. Daraufhin werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer benachrichtigt. Honorar für die ausgewählte künstlerische Idee: EUR 1.500,- Bei einer Realisierung der künstlerischen Maßnahmen ist ein Gesamtbudget von EUR 10.000.- (inkl. aller Nebenkosten) vorgesehen. Die tatsächliche Umsetzung vor Ort muss bis Anfang November 2010 abgeschlossen sein. Besichtigungstermin unter der Führung von Univ. Lekt. Mag. Martin Krist am Donnerstag, 25. 3., 14 Uhr und 16 Uhr 30 sowie am Donnerstag, 15. 4., 14 Uhr. Die räumliche Situation kann auch an Schultagen, (Mo- Fr. 8:15- 15:30) nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Anmeldungen unter : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Abzugebende Unterlagen: Der Umfang des Entwurfes beschränkt sich auf eine Ideenskizze.
Es können ausschließlich Einsendungen berücksichtigt werden, die bis 26. Mai, 12:00 Uhr im Sekretariat der Schule eingelangt sind. Wien am 17. März 2010 Dirin. Maga. Elisabeth König-Hackl |



